Pflege bei Hauterkrankungen

Hautgesundheit

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Bei vorgeschädigter oder kranker Haut ist die richtige Pflege besonders wichtig. Es gilt zum einen, die Regenerationsfähigkeit der Haut zu erhöhen und ihre natürlichen Schutzmechanismen zu stärken, zum anderen sollte die Haut mit nichts in Berührung kommen, was sie zusätzlich reizen oder Krankheitsschübe auslösen könnte.

Hautpflege: Basistherapie bei vielen Hauterkrankungen

Aus gutem Grund gilt bei einem Großteil der Hauterkrankungen die Hautpflege als Basistherapie. Sie sollte regelmäßig und auch in Phasen ohne erkennbare Krankheitszeichen erfolgen. Wie die Pflege dabei im Einzelnen aussieht und welche Pflegeprodukte besonders geeignet sind, hängt vom Krankheitsbild und seinen Ursachen sowie vom aktuellen Hautzustand ab. Daher sollten Sie bei Hautveränderungen, die auf eine Hauterkrankung hinweisen (siehe Kasten), einen Hautarzt aufsuchen. Auf Grundlage seiner Diagnose wird er die passenden Pflegeempfehlungen für Ihre Haut aussprechen und ggf. auch eine Therapie einleiten.

Je früher eine Hauterkrankung erkannt und behandelt wird, desto besser sind die Chancen für einen Therapieerfolg und eine anhaltende Linderung der Symptome.

Suchen Sie deshalb einen Hautarzt auf, wenn

  • sich Hautveränderungen zeigen, die Sie sich nicht erklären können,
  • die Hautveränderungen sich ausbreiten oder verstärken,
  • die Hautveränderungen mit Juckreiz oder Schmerzen verbunden sind,
  • die Hautveränderungen sich schubweise verändern,
  • sich zu den Hautveränderungen ein allgemeines Unwohlsein oder Fieber einstellt.

Hier finden Sie Informationen zur Hautpflege und Therapie bei den folgenden Hauterkrankungen:

Veränderungen der Haut können auf verschiedene Hauterkrankungen hinweisen. Typische Krankheitszeichen sind:
  • Juckreiz
  • Quaddeln (punktförmige bis flächige Erhebungen der Haut)
  • Rötungen und Flecken
  • Papeln/Knötchen (erhabene Verdickung auf der Haut)
  • Bläschen (mit Flüssigkeit gefüllte Hohlräume im Gewebe)
  • Pusteln/Pickel (kleine Eiterbläschen)
  • Schuppen (verhornte Hautzellen, die sichtbar abschuppen)
  • Ekzeme (Sammelbegriff für entzündliche Hautveränderungen, die gekennzeichnet sind durch Rötungen, Papeln, Bläschen, Verkrustungen und die häufig nässen und Ödeme bilden können.
  • Geschwulste (krankhafte Gewebewucherung)
Ursächlich für diese Veränderungen sind häufig folgende Hauterkrankungen:
  • Neurodermitis
  • Akne
  • Handekzem
  • Psoriasis
  • Rosazea
  • Melanome
  • Hautpilz
  • Urtikaria

Hier finden Sie Informationen zur Hautpflege und Therapie bei den folgenden Hauterkrankungen:

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Bonn, 12.12.19 Neurodermitis ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die vor allem Kinder betrifft. Doch zunehmend stellen Hautärzte diese Diagnose auch bei älteren Menschen.

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