Presse

Hautgesundheit

Neurodermitispatienten zahlen kräftig drauf

Bonn, 10.03.20 Menschen mit Neurodermitis tragen durch ihre Erkrankung nicht nur eine große körperliche und psychische Belastung. Sie müssen auch tief in die Tasche greifen, um zusätzliche Gesundheitskosten zu bestreiten, insbesondere für spezielle Hautpflegemittel. Neurodermitispatienten in Deutschland zahlen dafür jeden Monat durchschnittlich 77 Euro. Das zeigt eine europaweite Umfrage.

Hinzu kommt ein finanzieller Mehraufwand für Produkte des täglichen Bedarfs wie Kleidung, Waschpulver oder Lebensmittel: Da die Haut bei Neurodermitis extrem empfindlich ist, vertragen die Betroffenen meist keine Wolle oder Textilien, in denen man leicht schwitzt. So sind sie bei der Wahl der Kleidung eingeschränkt und können nicht immer preisgünstig einkaufen. Dasselbe gilt für Wasch- und Reinigungsmittel, die keine hautreizenden oder allergenen Stoffe enthalten dürfen. Allein für die Körperpflege müssen die befragten Patienten im Durchschnitt Mehrkosten von 28 Prozent aufwenden, für Waschmittel zahlen sie 14 Prozent mehr und für Kleidung und Lebensmittel jeweils 13 Prozent. „Es belastet in akuten Zuständen sehr, sowohl psychisch als auch körperlich, und es belastet auch die Finanzen. Gesund leben ist teuer, und durch die Neurodermitis ist man bei vielen Dingen eingeschränkt”, so schildert ein Patient mit schwerer Neurodermitis die Situation. Zumindest in puncto Behandlung gibt es nun Anlass zur Hoffnung.

Dort behandeln, wo die Erkrankung entsteht

Etwa 8 Prozent der Neurodermitispatienten leiden an einer schwerwiegenden Form der Erkrankung. Bei ihnen kommt es trotz sorgfältiger Basistherapie immer wieder zu Krankheitsschüben, die von heftigem Jucken und schmerzenden Hautentzündungen begleitet werden. Die äußerliche Behandlung mit wirkstoffhaltigen Cremes stößt bei diesen Patienten an ihre Grenzen. Sie können von neuartigen Arzneistoffen profitieren, so genannten Biologika. Diese greifen direkt im Immunsystem in das Krankheitsgeschehen ein, indem sie sehr gezielt bestimmte entzündungsfördernde Botenstoffe hemmen. So hält sich das Risiko für Nebenwirkungen im Rahmen.

Wie man sich den Wirkmechanismus vorstellen kann, erklärt die Broschüre „Behandlung schwerer Formen der Neurodermitis“. Diese informiert ausführlich über Ursachen, Krankheitsverlauf und Therapie der Neurodermitis. Die Broschüre wurde mit finanzieller Unterstützung der Sanofi-Aventis Deutschland GmbH realisiert. Sie kann kostenfrei postalisch oder im Internet angefordert oder heruntergeladen werden: DHA e.V., Heilsbachstraße 32, 53123 Bonn, www.dha-schwere-neurodermitis.de.

Quelle: „Juckreiz- ein Leben lang - Die Lebensqualität und die anfallenden Kosten für Menschen mit schwerer Neurodermitis in Europa.“ Befragung der European Federation of Allergy and Airways Diseases Patient‘s Association (EFA) im Jahr 2018 unter 1.189 erwachsenen Patienten mit schwerer Neurodermitis in neun europäischen Ländern: Dänemark, Schweden, Großbritannien, Italien, Spanien, Tschechische Republik, Deutschland, Frankreich, Niederlande.

Aktuelle Pressemeldung

An jedes Waschbecken eine Handcreme

Handhygiene und Hautschutz miteinander vereinbaren

Bonn, 03.08.20 Die derzeitige Entwicklung der Corona-Pandemie zeigt sehr deutlich, dass die Hygienemaßnahmen zum Schutz vor Ansteckung weiterhin ernst zu nehmen sind. Dazu gehört neben Abstandhalten und Mund-Nasen-Schutz auch häufiges, gründliches Händewaschen. Für die Haut bleibt das oft nicht ohne Folgen: Sie wird zunehmend trocken, schuppig und rissig. Damit sich kein Handekzem entwickelt, sollte an jedem Waschbecken und auf dem Nachttisch eine Handcreme liegen.

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