Presse

Hautgesundheit

Bonn, 29.08.19 Nach den Sommerferien steht für alle Schüler wieder Lernen auf dem Programm. Manche von ihnen gehen jedoch erst einmal auf Klassenfahrt. Für Kinder mit chronischen Erkrankungen wie Neurodermitis ist das eine Herausforderung. Gut vorbereitet können auch schon Grundschüler damit zurechtkommen und die kleine Auszeit von zuhause genießen. Die Deutsche Haut- und Allergiehilfe hat dafür ein paar Tipps.

Reiseziel prüfen

Jugendherbergen und Schullandheime sind auf Kinder mit gesundheitlichen Einschränkungen meist gut eingestellt. Dennoch ist es ratsam, sich vor der Fahrt nach bestimmten Herausforderungen zu erkundigen – eine Übernachtung im Heu oder der Besuch eines Streichelzoos können für Kinder mit Neurodermitis problematisch sein.

Lehrer informieren

Eltern sollten die mitreisenden Lehrer über die Hauterkrankung ihres Kindes in Kenntnis setzen und eine Handlungsanweisung sowie Medikamente für den Fall eines Ekzemschubs mitgeben. Bestehen gleichzeitig Allergien oder reagiert das Kind auf bestimmte Nahrungsmittel, so müssen Lehrer und das Küchenpersonal der Unterkunft vorab darüber informiert werden

Hautpflege nicht vernachlässigen

Damit die Klassenfahrt nicht durch einen Ekzemschub verdorben wird, müssen die betroffenen Kinder ihre Haut genauso wie zuhause morgens und abends mit einer speziellen Basispflege eincremen. Das stabilisiert die vorgeschädigte Hautbarriere und macht die Haut widerstandsfähiger gegen Reize. Eine ausreichende Menge des Pflegeprodukts gehört daher unbedingt ins Reisegepäck. Auch ein Sonnenschutzmittel mit einem hohen Lichtschutzfaktor (LSF 50+), das auf die Anforderungen der neurodermitiskranken Haut abgestimmt ist, darf nicht fehlen. Es sollte hoch verträglich, also frei von Duftstoffen und umstrittenen UV-Filtern wie Octocrylen sein. Wichtig sind hingegen nährende Fette und Feuchthaltefaktoren, die eine Austrocknung der Haut verhindern und die Hautbarriere stärken. Fürs Schwimmbad brauchen Kinder mit Neurodermitis außerdem eine wasserfeste Barriere-Creme, die sie vor dem Schwimmen auftragen, um die Haut vor dem Chlorwasser zu schützen.

Vertrauen ins Kind

Die meisten chronisch kranken Kinder gehen sehr souverän mit ihrer Erkrankung um. Wenn Freunde und Klassenkameraden eingeweiht sind, müssen auch Vorsichtsmaßnahmen wie das tägliche Eincremen nicht peinlich sein. Eltern sollten darauf bauen und ihrem Kind die notwendige Selbstständigkeit zutrauen.

Weitere Tipps und Informationen zu Ursachen, Verlauf und Therapie der Neurodermitis enthält die Broschüre „Hautpflege – die Basistherapie bei Neurodermitis“. Sie wurde mit Unterstützung der Pierre Fabre Dermo-Kosmetik GmbH realisiert und kann kostenfrei postalisch oder im Internet angefordert werden: Deutsche Haut- und Allergiehilfe e.V., Heilsbachstraße 32, 53123 Bonn, www.dha-neurodermitis.de.

Aktuelle Pressemeldung

An jedes Waschbecken eine Handcreme

Handhygiene und Hautschutz miteinander vereinbaren

Bonn, 03.08.20 Die derzeitige Entwicklung der Corona-Pandemie zeigt sehr deutlich, dass die Hygienemaßnahmen zum Schutz vor Ansteckung weiterhin ernst zu nehmen sind. Dazu gehört neben Abstandhalten und Mund-Nasen-Schutz auch häufiges, gründliches Händewaschen. Für die Haut bleibt das oft nicht ohne Folgen: Sie wird zunehmend trocken, schuppig und rissig. Damit sich kein Handekzem entwickelt, sollte an jedem Waschbecken und auf dem Nachttisch eine Handcreme liegen.

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