Mehr zum Thema in unserer Broschüre

Um Ihnen eine Hilfestellung bei der Wahl des für Ihre Haut geeigneten Pflegeprogramms zu geben, werden die grundlegenden Unterschiede, die es bei Hautreinigungs- und -pflegeprodukten zu beachten gilt, erläutert und Empfehlungen zur speziellen Pflege ausgesprochen.


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Der kostenlose Ratgeber kann auch postalisch bei der DHA, Heilsbachstr. 32 in 53123 Bonn angefordert werden.

Schutz und Pflege trockener und empfindlicher Haut

Pflegeempfehlungen

Die gezielte und behutsame Pflege der trockenen und empfindlichen Haut trägt entscheidend dazu bei, das Hautbild zu verbessern und die Haut langfristig gesund zu erhalten. In den folgenden Übersichten haben wir die wichtigsten Pflegeempfehlungen für Sie zusammengestellt.

  Allgemeine Pflegeempfehlungen für trockene und empfindliche Haut:

  • Verwenden Sie Pflegeprodukte, die den Fettanteil in der Hornschicht erhöhen und den Wasserverlust mindern. Cremes, die zusätzliche Feuchthaltesubstanzen enthalten, sind besonders geeignet.
  • Bevorzugen Sie Pflegeprodukte mit natürlichen Basis-, Wirk- und Pflegestoffen, die frei von Konservierungs-, Farb- und Duftstoffen sind.
  • Zur Beruhigung einer empfindlichen und zu Entzündungen neigenden Haut sind u. U. Cremes, die Auszüge aus Pflanzenwirkstoffen (z. B. Ringelblume, Calendula, Kamille) enthalten, geeignet.
  • Tragen Sie die Creme nicht zu dick, sondern lieber häufiger und regelmäßig auf.
  • Achten Sie auf Hygiene. Cremen Sie die empfindliche Haut nur mit sauberen Fingern ein und verschließen Sie Tuben und Flaschen nach Gebrauch.
  • Bei der Hautreinigung gilt: Lieber duschen als baden, jedoch höchstens einmal pro Tag maximal 10 Minuten. Die Wassertemperatur sollte 35 °C nicht übersteigen.
  • Verwenden Sie milde, rückfettende Hautreinigungsmittel.
  • Verteilen Sie die Reinigungsmittel sparsam auf der nassen Haut und spülen Sie diese anschließend gründlich ab.
  • Cremen Sie die Haut nach der Reinigung gut mit einer Pflegecreme oder -lotion für trockene Haut ein.

  Pflege neurodermitiskranker Haut:

  • Die konsequente tägliche Hautpflege ist bei Neurodermitis von großer Bedeutung. Sie ist keinesfalls ein Ersatz für die vom Arzt verordnete Therapie, doch sie stellt die Basis der Behandlung dar.
  • Hautärzte empfehlen, die kranke Haut ein- bis zweimal täglich, wenn nötig auch häufiger, mit rückfettenden Cremes zu versorgen. Dies gilt insbesondere auch in Phasen, in denen die Haut keine Krankheitszeichen zeigt. Dadurch können Krankheitsschübe abgemildert oder sogar verhindert werden.
  • Verwenden Sie bei entzündeter Haut eher dünnflüssigere und weniger fettreiche Cremes, da diese angenehm kühlend und juckreizlindernd sind und keinen entzündungsfördernden Wärmestau verursachen.
  • Aufgrund der oft geschädigten Hautbarriere ist besonders auf Produkte mit möglichst wenigen, dafür hochwertigen Inhaltsstoffen zu achten, die zur Vermeidung von Allergierisiken entwickelt wurden.
  • Ein juckreizlindernder Effekt lässt sich erzielen, wenn die Creme im Kühlschrank aufbewahrt und gekühlt aufgetragen wird.
  • Sollte sich der Hautzustand verschlechtern, suchen Sie bitte einen Hautarzt auf.

  Pflege alter Haut:

  • Altershaut braucht Unterstützung durch eine natürliche Pflege mit rückfettenden und feuchtigkeitsspendenden Substanzen. Cremen Sie die Haut besonders häufig ein.
  • Pflegeprodukte zur Pflege von Babyhaut sind auch zur Pflege der Haut im Alter gut geeignet.
  • Starke Hauttrockenheit führt häufig zu Juckreiz. Ältere Haut ist insgesamt jedoch dünner, sehr verletzlich und heilt schlechter. Kratzen Sie deshalb nicht. Tragen Sie lieber kühlende Lotionen auf.
  • Ziehen Sie bei auffälligen Hautveränderungen einen Hautarzt zu Rate.

  Saisonale Hautpflege:

  • Klimafaktoren wie Wind, Sonne und Kälte belasten die Haut. Cremen Sie die Haut deshalb vor dem Aufenthalt im Freien ein. Im Sommer sind Pflegeprodukte mit hohem Wasseranteil, im Winter eher Pflegeprodukte mit höherem Fettanteil geeignet.
  • Vermeiden Sie häufige und intensive Sonnenbestrahlung.
  • Tragen Sie Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor mehrmals am Tag auf. Nach jedem Wasserkontakt, aber auch beim Schwitzen lässt die Schutzwirkung nach.
  • Denken Sie daran: Auch Wintersonne hat es in sich! Schützen Sie die Gesichtshaut, insbesondere in den Bergen und bei Schnee.
  • Schützen Sie die Haut im Winter vor Austrocknung. Die kalte Luft und der Wind strapazieren insbesondere die Haut im Gesicht und an den Händen.
Verbrauchertipp

Da Produkte zur Pflege der Haut großflächig angewandt werden, ist ihr Verbrauch entsprechend hoch. Bei der Produktwahl spielt folglich auch der Preis eine nicht ganz unwichtige Rolle. Gute Pflege muss nicht besonders teuer sein. Teure Produkte zeichnen sich nicht unbedingt durch bessere Verträglichkeit oder intensivere Pflegeeigenschaften aus. Eine Orientierung bieten unabhängige Test- und Prüfsiegel. Produkte mit dem DHA-Logo wurden in wissenschaftlichen Studien geprüft und werden für die Hautpflege empfohlen.

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