Babyhautpflege Die zarte Babyhaut ist noch sehr empfindlich. Sie neigt zur Trockenheit und ist anfälliger gegenüber äußeren Reizen. Deshalb benötigt Babyhaut besonderen Schutz und eine sanfte und intensive Pflege.
Der kostenlose Ratgeber kann auch postalisch bei der DHA, Heilsbachstr. 32 in 53123 Bonn angefordert werden.
Babyhautpflege
Die richtige Pflege und Reinigung der empfindlichen Haut ist speziell auf die Besonderheiten und Bedürfnisse der Babyhaut abgestimmt. Babypflegeprodukte sollten zum einen die noch unausgereiften Schutzfunktionen der Haut unterstützen, zum anderen dürfen sie nicht die Haut reizen und Hautirritationen oder gar allergische Reaktionen auslösen. Deshalb sollte besonders auf die Inhaltsstoffe von Waschund Pflegeprodukten geachtet werden. Ideal sind Pflegeserien, die weitestgehend auf Farb- und Konservierungsstoffe oder Parfüme verzichten.
Babyhautpflege
Bei der Hautpflege steht die ausreichende Zufuhr von Fett und Feuchtigkeit im Vordergrund. Dadurch wird die Wasserbindungsfähigkeit der Babyhaut erhöht, ein Austrocknen verhindert und der Aufbau einer stabilen Hautbarriere unterstützt. Hierbei haben sich Cremes und Pflegelotionen bewährt, die auf Basis hochwertiger Pflanzenöle hergestellt sind. Anders als Paraffinöl dringen sie tief in die Haut ein und verbessern die Barrierefunktion.
Eine besonders hohe feuchtigkeitsbindende Wirkung hat beispielsweise die aus den Nüssen des Sheabaumes gewonnene Sheabutter. Sie enthält darüber hinaus natürliche hautberuhigende und -schützende Substanzen wie Allantoin, Karotin und Vitamin E und ist damit ideal zur Beruhigung entzündeter und gereizter Haut geeignet.
Milde Hautreinigung
Die meisten Babys genießen das Baden im warmen Wasser. Um die Haut vor einem Auslaugen zu schützen, galt bislang die Empfehlung, Säuglinge nicht zu häufig zu baden und lieber täglich mit einem weichen, feuchten Waschlappen zu reinigen. Eine aktuelle Studie zum Thema Baden und Waschen gesunder Babyhaut kommt zu einem ganz anderen Ergebnis. Die Untersuchungen haben gezeigt, dass sich zweimal wöchentliches Baden günstiger auf die Funktion der Hautschutzbarriere auswirkt als ausschließliches Waschen. Außerdem hat die Verwendung eines milden Badezusatzes, der auf die Bedürfnisse von Babyhaut abgestimmt ist, positive Auswirkungen auf die Babyhaut und ist der Reinigung mit ausschließlich klarem Wasser vorzuziehen.
Wichtig ist, dass die Haut nach dem Baden und Waschen sanft, aber gründlich abgetrocknet und eingecremt wird. Selbst wenn rückfettende Waschsubstanzen verwendet werden, braucht die Haut zusätzliche Pflege, die ihr hilft, sich zu regenerieren, und vor dem Austrocknen schützt.
Zudem tut eine sanfte Massage nicht nur der Haut gut. Die Massage und der liebevolle Hautkontakt fördern die Bindung zwischen Eltern und Kind, das Baby lernt sich zu entspannen und kommt zur Ruhe.
Pflege der WindelregionBesondere Aufmerksamkeit gilt der Reinigung und Pflege des Windelbereichs. Die modernen Windeln, so praktisch sie auch sind, dichten die Haut so stark ab, dass sich Wärme und Feuchtigkeit unter dem Windelpaket stauen. Dadurch entstehen ideale Bedingungen für Bakterien aus Urin und Stuhl, die die empfindliche Babyhaut angreifen können. Das Reiben der Windel auf der Haut tut ein Übriges: Der Po wird wund. Der beste Schutz vor dem Wundsein ist häufiges Windelwechseln und sanfte Reinigung des Windelbereichs.
Trotz sorgfältiger Pflege kann es dennoch zu einer Windeldermatitis mit Hautrötung und einem Ausschlag an Po, Oberschenkeln und im Genitalbereich kommen. Hier hilft es, wenn möglichst viel Luft an die entzündeten Hautstellen gelangt. Lassen Sie Ihr Kind, sofern die Temperaturen es erlauben, mit nacktem Po strampeln. Dünn aufgetragene Wundschutzcreme auf der Basis von Zinkoxid wirkt gegen die Entzündung und unterstützt den Heilungsprozess der gereizten Haut. Wenn die Rötung und Entzündung nicht allein durch das Auftragen einer Zinkoxidpaste abklingt, könnte es zu einer Infektion gekommen sein, die einer ärztlichen Behandlung bedarf. Eine kompliziertere Form der Windeldermatitis ist beispielsweise der Windelsoor, ausgelöst durch Hefepilze. Die Hautveränderungen zeigen sich als scharf begrenzte, rote Punkte mit kleinen, bläschen- oder pustelartigen Satellitenherden. Der Pilzbefall kann sich auf andere Körperbereiche ausbreiten und tritt häufig auch im Mund auf. Dort zeigt er sich als weißlicher Belag mit roter Umrandung. Bei Verdacht auf Soor sollte unbedingt ein Kinderarzt aufgesucht werden, der pilzhemmende Mittel verschreiben wird. Handelt es sich um eine bakterielle Infektion, so kann diese mit Antibiotika behandelt werden.

Alle Eltern wollen das Beste für ihr Kind. Auch bei der Hautpflege möchten sie möglichst alles richtig machen. Doch das Angebot an Cremes, Lotionen, Hautölen und Badezusätzen verunsichert viele: Welche Produkte braucht unser Baby? Muss es das teuerste sein? Worauf kommt es bei der Hautpflege der Allerkleinsten an?
Unsere Empfehlung: Wenige, dafür aber hochwertige Inhaltsstoffe und optimale Hautverträglichkeit!
Babypflegeprodukte müssen die Haut zuverlässig schützen und ihren Reifungsprozess unterstützen. Die hohe Hautverträglichkeit und die besonderen Pflegeeigenschaften sollten durch dermatologische Untersuchungen bestätigt sein. Die DHA spricht deshalb zur Pflege empfindlicher Haut von Babys der Bübchen Pflegeserie ausdrücklich ihre Empfehlung aus.